Baumängel

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Feuchteeintrag durch einen defekten Schornstein

Unter einem Baumangel versteht man, wenn die mit Bauvertrag, Kaufvertrag oder Mietvertrag vereinbarte Beschaffenheit eines Gebäudes, einer baulichen Anlage oder eines Bauteils nicht oder nicht vollständig besteht. 

 
Ein Mangel an einem Bauteil besteht auch dann, wenn eine gewöhnliche Verwendung nicht möglich ist oder ein üblicher Zweck bzw. eine normalerweise zu erwartende Qualität nicht erreicht ist.

 

Baumängel und Bauschäden bei Alt- und Neubauten sind oft Anlass großer Unzufriedenheit und Streigkeiten zwischen Vermieter und Mieter.  Nach unseren Erfahrungen sind es meist die kleinen, oft unscheinbaren oder nicht bemerkte Baumängel (z.B. defekte Dachhaut, defekte oder nicht fachgerechte Abdichtungen der Gebäudehülle) welche sich im Laufe der Zeit zu kostenitensiven Sanierungen entwickeln.

 

Feuchteschäden und Schimmelpilzwachstum sind oft die Folge.

 

Bei vielen Untersuchungen von Ojekten zeigte sich allerdings auch, dass eine Vielzahl von Baumängeln aus Rissbildung in der Fassade, fehlerhafter Wärmedämmung, vorhandenen Wärmebrücken und unzureichender Luftdichtigkeit resultieren. Bleiben diese Mängel unentdeckt, verursachen sie mittel- und langfristige Folgekosten in beachtlicher Höhe. Die Grundlage für eine Bewertung und Sanierung ist die Begutachtung durch einen Sachverständigen.

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Rissbildung in der Aussenfassade

Ein Bauschaden ist die Folge eines Baumangels, einer nicht vorgesehenen Einwirkung auf das Bauteil oder des langzeitigen Gebrauchs (Verschleiss aus Abnutzung, Alterung und Witterung).

Mängel und Schäden an Gebäuden können optische oder auch funktionelle Beeinträchtigungen darstellen sowie Einbußen an Sicherheit und Stabilität bewirken. 


Ihre Ursachen liegen nicht immer am Baumaterial oder dessen Verarbeitung. Oftmals sind Bauschäden auch Folgen von Fehlbedienung oder Verschleiss. Weitere Schäden können entstehen  aus Sturm, Wasser, Hagel, Blitzschlag oder aus Beschädigung durch Dritte.